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Irgendwann steht jeder SaZ vor der gleichen Frage: Was tun nach dem DZE? Manche haben einen klaren Plan in der Schublade, andere schieben das Thema bis zum letzten Quartal vor sich her und manche erwischt das Dienstzeitende, ohne dass sie wirklich wissen, was als Nächstes kommt.

Eine anonymisierte Auswertung (Bundeswehr-Pflegepflicht.de) unser aktuellen Planungsdaten von Soldatinnen und Soldaten am Ende ihrer Verpflichtungszeit zeigt: Es gibt vier Wege, die immer wieder auftauchen und sie verteilen sich nicht zufällig.

Rund 42 % der Soldaten am DZE planen ein Studium oder eine Vollzeit-BFD-Maßnahme, etwa 15 % nehmen sich bewusst eine Auszeit, knapp 9 % wechseln in den öffentlichen Dienst, rund 7 % gehen in ein klassisches Angestelltenverhältnis und etwa 4 % wagen die Selbstständigkeit. Eine erstaunlich große Gruppe von knapp 24 % ist kurz vor dem Dienstzeitende noch komplett unentschlossen.

Welche Laufbahn du hast, wie lange du verpflichtet warst und wie viel Zeit dir bis zum DZE bleibt, beeinflussen messbar, in welcher dieser Gruppen du landen wirst. Dieser Artikel ist für aktive Soldatinnen und Soldaten, die diese Entscheidung gerade vor sich haben. Ein ehrlicher Überblick darüber, was nach dem Dienstzeitende realistisch wartet und welche Vorbereitungen sich in der Praxis bewährt haben.

Warum du die Frage „Was tun nach dem DZE?“ früher stellen solltest, als du denkst

Unsere internen Daten zeigen: Die meisten Soldaten beginnen die ernsthafte Auseinandersetzung mit ihrem zivilen Leben spät, sehr spät. Aus den ausgewerteten Planungsdaten geht hervor: Rund 39 % beschäftigen sich erst in den letzten drei Monaten vor dem DZE konkret mit ihrer Zukunft, weitere 18 % in den letzten sechs Monaten, und über 17 % melden sich überhaupt erst, wenn sie bereits aus dem Dienst ausgeschieden sind. In Summe planen also etwa drei von vier Soldaten erst in den letzten sechs Monaten oder im DZE selbst, nur rund 13 % beschäftigen sich mehr als ein Jahr im Voraus mit ihrer Anschlussplanung.

Das ist menschlich nachvollziehbar. Die Bundeswehr taktet deinen Alltag durch, die Kameraden sind da, das Gehalt kommt verlässlich auf das Konto. Sich mit der Zeit „danach“ zu beschäftigen, fühlt sich an wie Verrat am Hier und Jetzt. Und die BFD-Beratung empfindet mancher eher als Pflichtprogramm denn als echte Lebensplanung, das kann ich aus meiner eigenen Dienstzeit und Erfahrung als Zugführer und Disziplinarvorgesetzter in einer Feldjägerkompanie sehr gut nachvollziehen.

Das Problem an dieser Verzögerungstaktik: Die wirklich guten Optionen brauchen Vorlauf. Ein Studium beginnt zu festen Semesterterminen. Eine BFD-Förderung muss beantragt werden, manche Maßnahmen sind monatelang ausgebucht. Bewerbungen in den öffentlichen Dienst laufen über Monate, manchmal ein Jahr im Voraus. Und die Versicherungsfrage, dazu gleich mehr, kennt eine harte Sechs-Monats-Frist, die du nicht überschreiten solltest.

Wer als Soldat am Dienstzeitende mit zwölf Monaten Vorlauf plant, hat realistisch betrachtet die freie Wahl. Wer mit drei Monaten anfängt, wählt zwischen den Optionen, die zufällig noch übrig sind.

Was tun nach dem DZE – Datenüberblick

Was Soldaten nach dem DZE wirklich vorhaben

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Anonymisierte Auswertung von Planungsangaben aktueller Soldatinnen und Soldaten am Ende ihrer Verpflichtungszeit · Stand: April 2026

Die vier Wege für Soldaten unmittelbar nach dem DZE

Unsere Auswertung zeigt, dass sich die meisten Soldaten am Ende einem von vier Wegen zuordnen lassen. Sie sind nicht trennscharf, aber sie helfen dir bei der Selbsteinordnung und sie zeigen, welche Vorbereitungen jeweils sinnvoll sind.

Weg 1: Der Aufsteiger – Studium oder Vollzeit-BFD

Mit rund 42 % aller Befragten ist das mit Abstand der häufigste Weg. Wer ihn wählt, nutzt die Anschlussversorgung über den BFD bewusst, um sich akademisch oder beruflich neu aufzustellen. Typisch sind technische Studiengänge, Wirtschaft, Pflege/Gesundheit, IT und Verwaltung, aber auch Handwerksmeister oder Umschulungen sind verbreitet. Ebenso Bundeswehrfachschule oder gezielte „Aufschlaumaßnahmen“.

Wer wählt diesen Weg? Besonders häufig Unteroffiziere mit Portepee: rund 49 % von ihnen geben Studium oder BFD als Plan an – das ist die höchste Quote aller Laufbahnen. Auch Offiziere (ca. 44 %) und Unteroffiziere ohne Portepee (ca. 47 %) gehen diesen Weg häufig. Bei Mannschaftssoldaten ist die Quote mit etwa 35 % spürbar niedriger, sie verteilen sich stärker auf andere Wege. Insgesamt sind es vor allem die langgedienten Soldaten mit acht bis zwölf oder mehr Jahren Verpflichtung, die hier dominieren.

Was du jetzt tun solltest:

  • Sprich frühzeitig mit dem BFD und kläre, welche Ansprüche du tatsächlich hast, das ist abhängig von Dienstgrad und Verpflichtungszeit.
  • Recherchiere konkrete Studiengänge oder Lehrgänge mindestens neun Monate vor dem DZE. Zulassungstermine, NC-Werte, Fördervoraussetzungen bestimmen deine Optionen mehr, als du denkst.
  • Plane finanziell auch die Phase nach der Übergangsbeihilfe ein. Studierende mit Familie kommen in der Regel mit BFD-Bezügen aus, müssen aber Krankenversicherung nach dem Dienstzeitende, Wohnsituation und ggf. Kinderbetreuung neu organisieren.
  • Wenn du eine Anwartschafts­versicherung in der PKV hast, prüfe rechtzeitig, wie du sie aktivieren willst. Die Familie über die GKV mitzuversichern ist während des Studiums oft sinnvoller als Voll-PKV, das musst du aber aktiv entscheiden.

Weg 2: Der Sicherheitssucher – Wechsel in den öffentlichen Dienst

Rund 9 % aller Soldaten am DZE planen einen direkten Wechsel in den öffentlichen Dienst: Polizei, Zoll, Justizvollzug, Bundeswehrverwaltung im Zivilstatus, Feuerwehr, kommunale Verwaltung. Wer diesen Weg geht, will die Sicherheit, die er bei der Bundeswehr kennengelernt hat, nicht missen, aber unter besseren Bedingungen, näher an der Familie, mit Beihilfeanspruch und Pensionssicherheit. Viele Soldaten, die nach der Bundeswehr zunächst in einer Weiterbildungsmaßnahme landen, planen ebenso den Einstieg in den öffentlichen Dienst. Daher sind die Zahlen dahingehend etwas verzerrt.

Wer wählt diesen Weg? Auffallend häufig Unteroffiziere mit Portepee: knapp 14 % von ihnen planen den Wechsel in den öffentlichen Dienst, fast doppelt so viele wie in jeder anderen Laufbahn. Sie sind die klassische Polizei- und Zollklientel: Sie bringen Disziplin, Erfahrung und Belastbarkeit mit, und der körperliche Eignungstest ist für die meisten kein Hindernis. Auch der Zusammenhang mit der Verpflichtungsdauer ist eindeutig: Bei Soldaten mit mehr als zwölf Jahren Verpflichtung liegt der Anteil bei rund 10 %, bei kürzeren Verpflichtungen unter 6 %. Offiziere wählen diesen Weg dagegen fast nie (etwa 1,5 %) – sie verdienen im öffentlichen Dienst in der Regel weniger als bei der Bundeswehr.

Was du jetzt tun solltest:

  • Bewirb dich früh, ein Jahr vor DZE ist nicht zu früh. Auswahlverfahren bei Polizei und Zoll dauern Monate, und die Einstellungstermine sind oft fix.
  • Kläre, ob du den Sportleistungs­nachweis ohne Vorbereitung bestehst, wenn nicht, hast du jetzt noch Zeit zu trainieren, später nicht mehr.
  • Beachte: In den meisten Bundesländern beginnst du als Beamter neu in einer niedrigeren Besoldungsgruppe als deine Bundeswehrbesoldung. Plane das finanziell ein.
  • Beihilfe bedeutet nicht „keine Versicherung mehr nötig“. Du brauchst weiterhin eine private Restkostenversicherung – und genau hier zahlt sich eine bestehende Anwartschafts­versicherung als Soldat oft am stärksten aus, weil du ohne Gesundheitsprüfung in die PKV gehen kannst.

Weg 3: Der Chiller oder Pausist – bewusste Auszeit nach dem Dienstzeitende

Etwa 15 % aller Soldaten am DZE planen eine bewusste Auszeit. Das kann eine längere Reise sein, ein Sabbatical, Familienzeit, eine Phase der beruflichen Orientierung ohne Druck oder schlicht die ehrliche Erkenntnis, dass nach Jahren in einem strukturierten Apparat erst einmal Luft holen wichtiger ist als der nächste Karriereschritt.

Wer wählt diesen Weg? Mit rund 21 % überproportional häufig Mannschaftssoldaten. Sie nehmen sich die Auszeit damit ungefähr doppelt so oft wie Unteroffiziere und Offiziere, bei denen die Quote zwischen 8 % und 13 % liegt. Aber auch Soldaten anderer Dienstgrade gehen diesen Weg, gerade nach langen Auslandseinsätzen oder wenn die Bundeswehr zur Belastung geworden ist.

Diese Phase wird in der öffentlichen Diskussion oft unterschätzt oder belächelt, zu Unrecht. Wer zwölf Jahre durchgedient hat, hat sich eine Pause verdient. Und wer nach einer beruflichen Auszeit zurückkommt, trifft seine nächste Entscheidung meist deutlich klarer als jemand, der sich von einer Verpflichtung in die nächste stürzt. In dieser Zeit bieten die Übergangsgebühren eine finanzielle Sicherheit.

Was du jetzt tun solltest:

  • Rechne ehrlich durch, wie lange deine Übergangsbeihilfe und etwaige Ersparnisse dich tragen, inklusive aller Fixkosten – nutze gern unseren Rechner für ausscheidende Zeitsoldaten.
  • Plane einen weichen Wiedereinstieg. Eine zwölfmonatige Pause klingt großzügig, ist aber bei der Jobsuche manchmal erklärungsbedürftig. Halte dir daher Optionen offen.
  • Krankenversicherung ist in dieser Phase die größte Falle. Wer ohne Anschluss­beschäftigung aus der Bundeswehr ausscheidet, muss sich dennoch um seine Krankenversicherung nach der Bundeswehr kümmern – die Frist und die Beitragsfrage sind komplex. Lasse dich hierzu unbedingt beraten.
  • Prüfe, ob ein BFD-Vollzeitlehrgang als „strukturierte Pause“ für dich besser passt als eine ungebundene Auszeit. Du behältst Förderung und Sozialversicherung, hast aber gleichzeitig deutlich weniger Druck als im sofortigen Berufseinstieg.

Weg 4: Der Unentschlossene – Noch im Findungsprozess

Diese Gruppe wird in keinem Karriereratgeber gerne porträtiert, ist aber in der Realität enorm groß: Knapp 24 % aller Soldaten, die kurz vor oder mitten im Dienstzeitende stehen, sind sich noch nicht sicher, was sie als Nächstes machen wollen. Bei Soldaten, die bereits im DZE sind, ist die Quote sogar noch dramatischer: fast 39 % von ihnen sind beruflich noch im Findungsprozess.

Das ist keine Charakterschwäche. Die Bundeswehr hat dir jahrelang vorgegeben, was zu tun ist. Plötzlich selbst entscheiden zu müssen, fühlt sich für viele wie ein Vakuum an. Besonders, wenn man früh eingetreten ist und außerhalb der Truppe wenig zivile Berufserfahrung hat.

Wer landet hier? Quer durch alle Laufbahnen, aber: Bei Mannschaftssoldaten ist die Quote mit rund 26 % am höchsten, ebenso bei Soldaten mit sehr kurzer Verpflichtungszeit (unter vier Jahren), wo sogar die Hälfte noch keinen Plan hat. Auch unter Offizieren und Unteroffizieren ohne Portepee liegt der Anteil bei etwa 27 %. Die einzige Gruppe mit deutlich klarerem Bild sind Unteroffiziere mit Portepee, hier ist nur etwa jeder Siebte unsicher. Hier zeigt sich aus unserer Sicht eine leichte Schwäche des BFD. Vorgesetzte haben hier eine besondere Fürsorgepflicht, die auch gerade Soldatinnen und Soldaten mit kurzen Verpflichtungszeiten an die Hand nehmen müssen.

Was du jetzt tun solltest:

  • Mach dir bewusst: Du bist nicht allein. Diese Phase ist bei Aussteigern völlig normal.
  • Akzeptiere, dass du nicht in vier Wochen eine Lebensentscheidung treffen musst – aber die kurzen, reversiblen Entscheidungen musst du jetzt treffen: Krankenversicherung, Meldepflichten, Arbeitslosengeldanträge, Rentenversicherung.
  • Vermeide die häufigste Falle: aus Verlegenheit den nächstbesten Job anzunehmen, der dann jahrelang dein Leben bestimmt. Eine kurze Übergangsbeschäftigung ist okay, aber sei dir bewusst, dass es eine Übergangsbeschäftigung ist.
  • Suche dir aktiv Sparringspartner, BFD-Berater, ehemalige Kameraden, die schon raus sind, Coaches, die mit Soldaten arbeiten. Das Gefühl, „im Dunkeln zu tappen“, hat fast immer mit Isolation zu tun.

Die unterschätzte Seite: Versicherungen und Bürokratie

Ganz egal, welcher der vier Wege auf dich zutrifft – die Versicherungsfrage ist der Punkt, an dem die meisten Soldaten zu spät dran sind. Die Daten zeigen ein klares Bild: Rund 72 % der Soldaten am DZE verfügen über eine Anwartschaftsversicherung in der PKV, etwa 20 % haben keine, und ungefähr 8 % wissen nicht genau, ob sie eine besitzen. Diese Quote klingt erst einmal beruhigend, ist es aber nicht, wenn man genauer hinschaut.

Denn die Verteilung ist extrem ungleich: Bei Soldaten mit mehr als zwölf Jahren Verpflichtung liegt die Anwartschaftsquote bei rund 76 %, bei Verpflichtungen unter vier Jahren dagegen nur bei 45 %. Wer kurz dient und wenig verdient hat, ist also deutlich schlechter abgesichert als der Berufssoldat-nahe Langdiener. Und besonders auffällig: Unter denjenigen, die später selbstständig werden wollen – also der Gruppe mit den höchsten zukünftigen PKV-Beiträgen, haben rund 31 % keine Anwartschaft, die niedrigste Quote aller Plangruppen.

Es zeigt sich, dass sich der Abschluss einer Anwartschaftsversicherung mit privater Pflegepflichtversicherung für Soldatinnen und Soldaten bei Dienstantritt immer lohnt. Denn hinten raus bietet sie am Dienstzeitende eine enorme Flexibilität.

Während deiner Dienstzeit warst du heilfürsorgeberechtigt, also rundum abgesichert ohne eigene Beiträge. Mit dem DZE endet das. Was danach kommt, hängt davon ab, wie du den Übergang gestaltest:

Wenn du eine Anwartschafts­versicherung in der PKV abgeschlossen hast, kannst du nahtlos in eine Voll-PKV ohne neue Gesundheitsprüfung wechseln. Das ist der mit Abstand entspannteste Weg, weil mögliche Vorerkrankungen, die du in deiner Dienstzeit erworben hast, dich nicht beim Beitrag treffen. Zudem sparst du als Soldat monatlich bis zu mehrere hundert Euro gegenüber der GKV.

Wenn du keine Anwartschaft hast, bist du auf eine neue Gesundheitsprüfung angewiesen, mit allen Konsequenzen, die das hat. Oder du bleibst in der GKV, was vor allem für Familien mit Kindern oft die bessere Wahl ist.

Wenn du unsicher bist, was du eigentlich abgeschlossen hast (das ist erstaunlich häufig): Schau in deine Vertragsunterlagen. Eine Anwartschaftsversicherung mit privater Pflegepflichtversicherung für Soldaten ist eine eigene Police, oft mit niedrigem Monatsbeitrag. Wenn du sie nicht findest, hast du sie wahrscheinlich nicht.

Die wichtigste Frist: Sechs Monate. Innerhalb dieser Zeit nach dem DZE musst du entscheiden, wie es weitergeht, sonst verlierst du Optionen, die du nicht zurückbekommst.

Selbsteinordnung: Welcher Weg passt zu dir?

Bevor du den Artikel zuklappst, nimm dir zwei Minuten und beantworte ehrlich:

  1. Wie viele Monate sind es noch bis zu deinem DZE? Je weniger, desto wichtiger ist Tempo statt Perfektion.
  2. Was war dein Ausgangsmotiv, zur Bundeswehr zu gehen: Sicherheit, Abenteuer, fehlende Alternative, klare Karriereplanung? Dieses Motiv prägt oft, was du danach suchst. Ist es gleich geblieben oder hat sich etwas verändert?
  3. Hast du finanzielle Verpflichtungen (Familie, Kredit, Miete), die einen Plan B ausschließen?
  4. Welche zivilen Qualifikationen hast du wirklich, also auf dem Papier, nicht nur in der Erfahrung?
  5. Hast du eine Anwartschafts­versicherung? Wenn ja, kennst du die Bedingungen?

Wenn du bei mehr als zwei Fragen ins Grübeln kommst, ist das der konkrete Anlass, in den nächsten zwei Wochen mit dem BFD und ggf. einem Berater zu sprechen.

Häufige Fragen zum Thema „Was tun nach dem DZE?“

Wann sollte ich mit der Planung anfangen? Realistisch zwölf Monate vor dem DZE, spätestens neun. Wer später anfängt, kann immer noch gute Entscheidungen treffen, aber die Auswahl wird kleiner.

Brauche ich nach dem DZE Arbeitslosengeld? Nicht zwingend, aber du solltest die Option kennen. Ein Antrag kann rückwirkend nicht gestellt werden – wer zu spät dran ist, verliert Ansprüche. Der BFD oder die Agentur für Arbeit informiert dich.

Was passiert mit meiner Rente? Die Bundeswehrzeit zählt für deine gesetzliche Rente, sofern du nicht Berufssoldat warst. Eine Anschluss­einzahlung kann sinnvoll sein – das ist ein Thema für dein letztes Beratungsgespräch.

Lohnt sich die Anwartschaftsversicherung wirklich? Wenn du planst, später Beamter zu werden oder selbstständig zu arbeiten: ja, fast immer. Wenn du dauerhaft in einer angestellten Position landest, in der ohnehin GKV-Pflicht besteht, ist sie für dich weniger entscheidend. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf deinen Weg an.

Fazit

Es gibt keinen „richtigen“ Weg nach dem DZE. Es gibt nur den, der zu deiner Lebenssituation, deinen finanziellen Möglichkeiten und deinem Energiehaushalt passt. Was alle vier Wege gemeinsam haben: Sie funktionieren am besten, wenn du sie mit Vorlauf planst.

Wer ein Jahr vorher anfängt, hat die Wahl. Wer drei Monate vorher anfängt, sortiert das, was übrig ist. Und wer erst im DZE anfängt, betreibt Schadensbegrenzung.

Such dir heute fünfzehn Minuten Zeit, beantworte die fünf Fragen aus der Selbsteinordnung, und mach den nächsten konkreten Schritt – einen BFD-Termin, ein Telefonat mit einem ehemaligen Kameraden, einen Blick in deine Versicherungsunterlagen. Nicht alles auf einmal. Aber heute.

Checkliste nach dem Dienstzeitende

Masterplan nach dem Dienstzeitende

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Egal, ob du bereits in der Bundeswehr als Soldat auf Zeit oder Berufssoldat bist oder dich für eine Laufbahn im Militär interessierst, schnell stellt sich die Frage, wie Soldaten eigentlich krankenversichert sind während ihrer Dienstzeit und wie es sich nach der Dienstzeit verhält.

Der wichtigste Unterschied besteht zwischen aktiven Soldaten und ehemaligen Soldaten, die von der Bundeswehr wieder in die freie Wirtschaft oder den Ruhestand wechseln.

Auch ich dachte während meiner aktiven Dienstzeit noch einige Monate, dass ich privatversichert wäre, weil ich bei einer Untersuchung Privatleistungen bei einem Zahnarzt in Anspruch genommen habe.

Aktive Soldaten: Gesetzlich oder privat versichert?

Soldat:innen auf Zeit sind während ihrer aktiven Dienstzeit bei der Bundeswehr weder gesetzlich noch privat versichert, sondern sie erhalten unentgeltliche truppenärztliche Versorgung, die auch als freie Heilversorge bezeichnet wird. Soldaten müssen also keine Krankenversicherungsbeiträge bezahlen, sondern erhalten kostenfreie Heilversorge als Teil ihres Gehalts. Das hat viele Vorteile, allen voran die Kostenersparnis, aber auch einige Nachteile, wie zum Beispiel, dass keine freie Arztwahl besteht.

Das Einzige, was aktive Soldaten auf Zeit berücksichtigen müssen, ist, dass sie eine Pflegepflichtversicherung für Soldaten abschließen müssen, da diese nicht vom Dienstherrn übernommen wird. Im Jahr 2026 sind die Krankenversicherungsbeiträge deutlich gestiegen, daher lohnt sich ein Preis- und Leistungsvergleich umso mehr.

Du kannst gern unseren kostenlosen Vergleich für die Pflegepflichtversicherung für Soldaten nutzen und dir ein Angebot holen.

Soldaten am Dienstzeitende: Gesetzlich oder privat versichern?


Wenn du kurz vor dem Diensteinende stehst, weißt du, dass du als Soldat auf Zeit den Anspruch auf freie Heilfürsorge verlieren wirst und dich nun wieder um die Krankenversicherung kümmern musst.

Du hast hier die Möglichkeit, dich privat zu versichern oder in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Welche Option für dich am sinnvollsten ist, hängt individuell von deinem geplanten Berufsweg ab. Nutze gern unseren kostenlosen Vergleich für die Krankenversicherung nach der Bundeswehr, um für dich herauszufinden, was die beste Option ist.

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Finanzielle Absicherung für Soldaten https://bundeswehr-pflegepflicht.de/finanzielle-absicherung-fuer-soldaten https://bundeswehr-pflegepflicht.de/finanzielle-absicherung-fuer-soldaten#respond Sat, 24 May 2025 12:21:56 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3383 Warum Soldaten sich besonders absichern sollten In diesem Artikel gebe ich dir meine Erfahrungen aus 13 Jahren Dienstzeit als Offizier bei der Bundeswehr wieder. Risiko in Beruf UND Freizeit Soldaten gehören zu den gefährdeten Berufsgruppen. Im Verteidigungsfall unterliegen sie einem aktiven und passiven Kriegsrisiko. Aber auch während des Regeldienstes erleben viele Soldatinnen und Soldaten hohe […]

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Warum Soldaten sich besonders absichern sollten

In diesem Artikel gebe ich dir meine Erfahrungen aus 13 Jahren Dienstzeit als Offizier bei der Bundeswehr wieder.

Risiko in Beruf UND Freizeit

Soldaten gehören zu den gefährdeten Berufsgruppen. Im Verteidigungsfall unterliegen sie einem aktiven und passiven Kriegsrisiko. Aber auch während des Regeldienstes erleben viele Soldatinnen und Soldaten hohe psychische und physische Belastungen.

Auch ohne körperliche Auswirkungen macht gerade jungen Bundeswehrangehörigen der theoretische Umgang mit Tod und Verwundung sowie die Trennung von Familie und Freunden unter der Woche zu schaffen. Einsamkeit innerhalb der großen Kasernen ist keine Seltenheit, wenn jeder ab 16:30 Uhr sein eigenes Ding macht.

Was viele unterschätzen: Bei der Risikobetrachtung denken viele nur an den Beruf, jedoch passiert der überwiegende Teil von Unfällen in der Freizeit. Der Stabsdienstsoldat, der jedes Wochenende auf der Motarradrennstrecke ist, sollte also nicht nur seinen ,,ungefährlichen Job“ bei seiner Risikobetrachtung miteinbeziehen.

Die meisten Unfälle, die ich bei Soldaten erlebt habe, fanden in der Freizeit statt.

Die richtigen Schritte in Richtung finanzieller Absicherung

Absicherung der Arbeitskraft

Die Arbeitskraft eines Menschen ist bis zum Renteneintritt weit über eine Million Euro wert. Mit Zinsen sind es schnell 5-6 Millionen Euro.

Laut Statista beträgt die Wahrscheinlichkeit bis zum 65. Lebensjahr berufsunfähig zu werden bei einem 20-jährigen Mann 43%.

Da für die allermeisten Zeitsoldaten ihre Dienstzeit bei der Bundeswehr mit Anfang 30 endet, solltest du dich während deiner Dienstzeit unbedingt mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten absichern, die du danach nahtlos als eine gewöhnliche Berufsunfähigkeitsversicherung weiterführen kannst.

Ich habe selbst einige Soldaten wegen einer Dienstunfähigkeit entlassen müssen, entsprechend ist das Risiko durchaus greifbar und ganz alltäglich.

Hab und Gut versichern

Ich habe während meiner Dienstzeit oft beobachtet, dass der Anfang einer finanziellen Verlustreise mit Unfällen beginnt.

Viele Soldaten übernehmen sich finanziell bei der Anschaffung ihres Autos. Aufgrund der exorbitanten Unterhaltskosten und der Pendelkosten für zu große Autos sparen sie dann bei der Versicherung.

Bei einem Unfall bleibt oftmals ein Totalschaden übrig und der Kredit bleibt weiterhin bestehen. Der Soldat hat Schulden ohne entsprechenden Gegenwert.

Daher ist bei Anschaffungen von Fahrzeugen, die nicht vom laufenden Geld neu beschafft werden können, unbedingt eine Vollkaskoversicherung oder bei Leasingverträgen eine sog. Gap-Versicherung empfehlenswert. Hier lohnt es sich nicht, Kompromisse einzugehen.

Gleiches gilt auch für den Hausrat, wenn dieser bpsw. durch einen Brand, Einbruch oder Wasserschaden ein großes Lach in die Kasse reißen würde. Hier empfiehlt sich eine Hausratversicherung, die die besonderen Bedürfnisse von Soldaten berücksichtigt.

Eine Haftpflichtversicherung schützt nicht nur dich, wenn du anderen Schaden zufügst, sondern du bist auch abgesichert, wenn ein anderer dir Schaden zufügt, aber selbst keine Haftpflichtversicherung hat.

Wenn du Dienst in der Bundeswehr leistet, bist du nicht mehr über deine Eltern abgesichert und solltest auf diese Elementarversicherung auf keinen Fall verzichten.

Nicht nur an sich selbst denken

Soldaten tragen oft überdurchschnittlich zum Haushaltseinkommen bei und leisten ihren Dienst nicht in der Nähe ihres Wohnortes.

Um an Auslandseinsätzen, Übungsplätzen und strapaziösen Dienstzeitmodellen teilnehmen zu können, brauchen sie in der Familie einen guten Rückhalt. Im Regelfall arbeitet die Partnerin oder der Partner weniger und kümmert sich unter der Woche, darum, Haushalt, Leben und Familie zusammenzuhalten.

Umso wichtiger ist es, die Arbeitskraft des Soldaten mit einer Dienstunfähigkeitsversicherung abzusichern. In Absprache mit dem Partner oder Partnerin ist auch gerade bei einer gemeinsamen Hypothek eine Lebensversicherung empfehlenswert.

Der richtige Umgang mit Geld für Soldaten


Soldaten erzielen ein überdurchschnittliches Einkommen und sollten unabhängig von ihrer familiären Situation mindestens 30% ihres Gehalts sparen oder in eine langfristige Altersvorsorge investieren können. Dieses Geld sollte am Anfang des Monats auf ein separates Konto überwiesen werden. Wer nur spart, was am Ende des Monats übrig bleibt, spart oft gar nichts. Die übrigen 70% sollten für Miete, Versicherungen, Lebenshaltungskosten, Abos sowie notwendige Dinge für den Alltag ausgegeben werden.

Je nach eigenem Geschmack können auch weitere Konten angelegt werden, um z.B. für Urlaube zu sparen oder für eigene Wünsche wie z.B. teure Fahrräder oder Hobbys. Es ist in jedem Fall ratsam, sich anzugewöhnen für Anschaffungen zu sparen und diese nicht vom laufenden Gehalt zu kaufen. Nach Möglichkeit solltest du bei deinem Konto auch auf einen Dispo-Kredit verzichten, d.h. dass du nicht ins Minus gehen kannst. 0€ ist 0€. Der Dispo ist trügerisch und vermittelt das Gefühl, dass du noch eine zusätzliche Reserve hast. Das ist aber nicht der Fall: Es ist nichts anderes als ein Kredit.

Am Anfang sollte ein finanzieller Puffer (Notgroschen) aufgebaut werden, der drei Monatsgehälter beträgt. Mit einer solchen Rücklagen müssen für kurzfristige und wichtige Anschaffungen keine Kredite aufgenommen werden. Wichtig: Das Geld sollte nicht für Urlaube verplant werden, sondern dauerhaft auf einem separaten Konto liegen.

Bei Beförderung und Erfahrungsstufenanpassungen sowie Zulagen sollte ein Teil des Mehreinkommens auch unbedingt gespart werden. So wird die Lifestyle-Inflation verhindert, denen zu viele Soldaten auf den Leinen gehen.

Sie führt dazu, dass mit jedem Euro, der mehr verdient wird, auch ein Euro mehr ausgegeben wird. Der Mensch gewöhnt sich schnell an den neuen Lebensstandard, schätzt es nicht mehr wert und nimmt im Gegenteil sogar noch Konsumschulden auf, wenn das Geld nicht mehr reicht, um die neuen Wünsche weiterhin zu befriedigen.

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Pflegepflichtversicherung Soldaten Check24 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/pflegepflichtversicherung-soldaten-check24 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/pflegepflichtversicherung-soldaten-check24#respond Sat, 10 May 2025 11:33:40 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3367 Versicherungssuche bei Check24 für Soldaten in 2026 Für die meisten Verbraucher beginnt die Suche nach einer Versicherung bei Check24. Daher ist die Suche auch für Soldaten zunächst naheliegend. Bei einer Eingabe von „pflegepflichtversicherung soldaten“ in die Suchmaske fällt auf, dass die Suchergebnisse nicht passend sind. Vielmehr gibt die Plattform lediglich eine Übersichtsseite zur Pflegeversicherung und […]

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Hinweis Pflegezusatzversicherung
Hinweis von Check24: Derzeit kann für uniformierte Beamte über die Plattform nur eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen werden und keine Pflegepflichtversicherung für Soldaten. Worauf Sie genau achten müssen, erklären wir in diesem übersichtlichen Artikel.

Versicherungssuche bei Check24 für Soldaten in 2026

Für die meisten Verbraucher beginnt die Suche nach einer Versicherung bei Check24. Daher ist die Suche auch für Soldaten zunächst naheliegend.

Bei einer Eingabe von „pflegepflichtversicherung soldaten“ in die Suchmaske fällt auf, dass die Suchergebnisse nicht passend sind.

Vielmehr gibt die Plattform lediglich eine Übersichtsseite zur Pflegeversicherung und einen allgemeinen Krankenversicherungsvergleich für Beamte aus.

Wichtiger Hinweis: Pflegepflichtversicherung bei Check24

Folgt man schließlich dem oberen Link zur Pflegeversicherung wird eindeutig, warum die Plattform kein dezidiertes Suchergebnis für Soldaten bereitstellt. Unter dem Vergleichsstart für die Pflegeversicherung befindet sich ein dezenter Hinweis für Beschäftigte bei Polizei, Feuer oder Bundeswehr.

Beim Klicken auf das Informationssymbol öffnet sich auch in 2026 folgender Hinweis:

Hinweis für Beschäftigte bei der Polizei, Feuerwehr oder Bundeswehr

Als Anspruchsberechtigter der freien Heilfürsorge (z. B. als Polizist oder Soldat) benötigen Sie zunächst eine Pflegepflichtversicherung und nicht die hier von CHECK24 angebotene Pflegezusatzversicherung.

Da es in der Praxis leider häufig vorkommt, dass Soldatinnen und Soldaten oder deren Angehörige versehentlich eine falsche Versicherung abschließen, sollten Sie sichergehen, dass es sich wirklich um eine Pflegepflichtversicherung für Soldaten handelt.

Passende Tarife finden Sie auch mit unserem Vergleichsangebote für die Pflegepflichtversicherung von Soldaten.

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Versicherungen als Soldat direkt zum Dienstzeitende kündigen? https://bundeswehr-pflegepflicht.de/versicherungen-als-soldat-direkt-zum-dienstzeitende-kuendigen https://bundeswehr-pflegepflicht.de/versicherungen-als-soldat-direkt-zum-dienstzeitende-kuendigen#respond Thu, 24 Apr 2025 15:22:58 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3343 Wenn Soldaten ihre Checkliste zum Dienstzeitende durchgehen, kommt automatisch auch die Frage auf, ob sich die abgeschlossenen Versicherungen auch noch als Zivilist lohnen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es oft nicht ratsam ist, die Versicherungen vorschnell zu kündigen. Daher kommt hier eine kleine Orientierungshilfe. Anwartschaft nach dem Dienstzeitende behalten? Bei der Frage ob die […]

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Wenn Soldaten ihre Checkliste zum Dienstzeitende durchgehen, kommt automatisch auch die Frage auf, ob sich die abgeschlossenen Versicherungen auch noch als Zivilist lohnen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es oft nicht ratsam ist, die Versicherungen vorschnell zu kündigen. Daher kommt hier eine kleine Orientierungshilfe.

Anwartschaft nach dem Dienstzeitende behalten?

Bei der Frage ob die Anwartschaft behalten werden soll, steht zunächst im Raum, was der berufliche Plan nach der Bundeswehr ist. Denn davon hängt auch die Entscheidung zur Krankenversicherung nach der Dienstzeit als Soldat ab.

Sollte die private Krankenversicherung gar nicht infrage kommen, weil z.B. grundsätzlich keine Selbstständigkeit, keine Weiterbildung und kein Einstieg in den öffentlichen Dienst geplant ist, macht es durchaus Sinn, die Pflegeversicherung mit Anwartschaft zu kündigen. Allerdings ist ein Neuabschluss mit steigendem Alter wegen der zu beantwortenden Gesundheitsfragen immer unwahrscheinlicher. Besteht also eine Möglichkeit, die PKV zu aktivieren, sollte die Versicherung aufrechterhalten werden bis Klarheit besteht.

Ebenso sollte unbedingt geprüft werden, ob es sich um einen neuen Optionstarif (ab 2019) handelt, der nicht mehr die Beihilferegelung beinhaltet. Diese Tarife sind veraltet und somit ,,nutzlos“.

Sollte der Versicherer (z.B. LVM) den Tarif nicht automatisch angepasst haben, ist eine Kündigung anzuraten. Bei Neuabschluss einer privaten Krankenversicherung wäre ohnehin eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig. Daher bringt die Anwartschaft dem ehemaligen Soldaten hier leider nichts.

Dienstunfähigkeitsversicherung nach DZE kündigen?

Bei der Dienstunfähigkeitsversicherung ist zu prüfen, ob die Versicherung nach einem Statuswechsel weiterhin aufrechterhalten wird. Dies sollte für den Einzelfall geprüft werden. Im Normalfall ist eine Kündigung nicht notwendig, weil zivile Berufe abgedeckt sind und ein Neuabschluss teurer wäre als die Dienstunfähigkeitsversicherung als Berufsunfähigkeitsversicherung nach dem Dienstzeitende weiterzuführen.

In jedem Fall sollten ehemalige Soldaten eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben und keineswegs darauf verzichten, nur weil sie keine Uniform mehr tragen. Die Arbeitskraft ist das höchste Gut und sollte entsprechend abgesichert werden.

Pflegeversicherung nach dem Dienstzeitende als Soldat

Die Pflegeversicherung für aktive Soldaten ist auch für ehemalige Soldaten verpflichtend und kann nicht einfach gekündigt werden.

Sofern der Soldat in die gesetzliche Krankenversicherung wechselt, läuft ebenfalls die Pflegeversicherung über die GKV. Wenn die Anwartschaft in eine PKV aktiviert wird oder nach dem Dienstzeitende eine neue private Krankenversicherung abgeschlossen wird, folgt die Pflege der Krankenversicherung und wird entsprechend auch privat abgerechnet. Hier gibt es also keinen Anpassungsbedarf.

Wiedereinstellung bei der Bundeswehr als Option berücksichtigen


Ebenso sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass ein signifikanter Anteil an ehemaligen Soldaten den Wiedereinstieg in die Bundeswehr sucht. Insofern wäre es nicht sinnvoll, die Versicherungen zu kündigen, um das Risiko später gegebenenfalls neu absichern zu müssen. Gerade im Bereich der Dienstunfähigkeitsversicherung für Soldaten und der Pflegeversicherung kann es Probleme durch die zu beantwortenden Gesundheitsfragen geben.

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Pflegeversicherung für Soldaten bei der AOK: Warum es 2026 nicht immer die beste Wahl ist https://bundeswehr-pflegepflicht.de/pflegeversicherung-soldaten-aok https://bundeswehr-pflegepflicht.de/pflegeversicherung-soldaten-aok#respond Wed, 09 Apr 2025 10:04:02 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3327 Überlegst du, deine Pflegepflichtversicherung als Soldat 2026 bei der AOK abzuschließen? Das ist naheliegend, denn die AOK ist mit ihren regionalen Ablegern die größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands. Doch ist sie auch die beste Option für Soldaten? In diesem Beitrag zeige ich dir, warum die AOK für Soldaten oft nicht ideal ist und welche Alternativen du […]

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Überlegst du, deine Pflegepflichtversicherung als Soldat 2026 bei der AOK abzuschließen?

Das ist naheliegend, denn die AOK ist mit ihren regionalen Ablegern die größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands. Doch ist sie auch die beste Option für Soldaten?

In diesem Beitrag zeige ich dir, warum die AOK für Soldaten oft nicht ideal ist und welche Alternativen du hast – basierend auf meinen Erfahrungen als ehemaliger Offizier und den Erfahrungen unserer Kunden bei Bundeswehr-Pflegepflicht.de.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum viele Soldaten zur AOK greifen
  • Welche Probleme es bei der AOK für Soldaten gibt
  • Die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung
  • Wie du die beste Lösung für dich findest

Tipp: Schau dir auch mein Video dazu auf YouTube an, wenn du die Infos lieber visuell möchtest!

Pflegeversicherung Soldaten AOK - Anleitung: so geht's

Warum Soldaten bei der Pflegeversicherung oft zur AOK greifen

Wenn angehende Soldaten erfahren, dass sie bei Dienstantritt eine Pflegeversicherung nachweisen müssen, orientieren sie sich oft an dem, was sie kennen – zum Beispiel an den Entscheidungen ihrer Eltern.

Die AOK ist bekannt und verbreitet, also liegt es nahe, dort zu suchen. Aber nur weil etwas bekannt ist, heißt das nicht, dass es auch die beste Wahl ist. Denn Soldaten sind im Vergleich zu Arbeitnehmern und freiwillig Versicherten in einer besonderen Situation.

Die AOK und Soldaten: Ein etwas umständlicher Prozess

Gehst du auf die Website der AOK, merkst du schnell: Diese Krankenkasse ist primär auf Zivilisten ausgerichtet. Suchst du nach Infos für Soldaten, findest du kaum etwas. Es gibt Hinweise zur freiwilligen Krankenversicherung, die aber erst für die Krankenversicherung nach der Dienstzeit relevant wird. Zur Pflegeversicherung selbst? Nichts.

Versuchst du, dich bei der AOK online anzumelden, wird es noch komplizierter:

  1. Du gibst deine Postleitzahl ein, um die zuständige Regionalstelle zu finden.
  2. Dann wählst du eine Kategorie – doch „Soldat“ gibt es nicht. Du landest bei „Sonstige Versicherte“.
  3. Ein Pop-up teilt dir mit, dass du ein Beratungsgespräch vereinbaren musst, weil du online hier nicht weiterkommst.

Du musst Daten hinterlassen und auf einen Rückruf warten – ohne vorherige Infos. Das ist etwas umständlich, wenn du die Infos eigentlich sofort erwartest.

Fazit: Die AOK ist nicht auf Soldaten ausgelegt, und der Prozess ist unnötig kompliziert.

Ein wichtiger Punkt, den viele Soldaten nicht wissen

Hier kommt etwas Entscheidendes: Viele Soldaten wissen gar nicht, dass sie die freie Wahl zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Pflegeversicherung haben. Wo du versichert bist, ist egal – Hauptsache, du hast eine. Doch die Unterschiede sind groß, und die AOK als „One-Size-Fits-All“-Lösung ist nicht immer die klügste Wahl.

Gesetzliche Pflegeversicherung für Soldaten (z. B. AOK)

  • Vorteile: Bekannt und einfach für Zivilisten.
  • Nachteile: Höhere Beiträge, die sich nach dem Gehalt richten und somit kontinuierlich steigen, keine Anwartschaft für die Krankenversicherung und komplizierter Prozess für Soldaten.

Private Pflegeversicherung

  • Vorteile: Günstigere, stabilere Beiträge und inkl. einer Anwartschaft für die Krankenversicherung.
  • Nachteile: Gesundheitsfragen müssen wahrheitsgemäß beantwortet werden, sodass die private Pflegeversicherung besonders für jüngere Soldaten ohne Vorerkrankungen attraktiv ist.

In unserem Blogartikel über die Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Pflegeversicherung findest du eine detaillierte Übersicht. Schau ihn dir an, um die Vor- und Nachteile abzuwägen.

Warum der Prozess bei der AOK für Soldaten nicht passt

Der Anmeldeprozess bei der AOK ist nicht nur umständlich, sondern auch wenig hilfreich. Es gibt keine spezifischen Infos für Soldaten, und andere gesetzliche Krankenkassen haben ähnliche Probleme. Soldaten sind eine besondere Zielgruppe, die hier nicht im Fokus steht. Das macht es schwierig, schnell und einfach die passende Versicherung zu finden und verlässlich Beiträge zu ermitteln. Viele Soldaten sind überrascht, wenn sie von den hohen Beiträgen in der gesetzlichen Pflegeversicherung erfahren.

Tipp: Statt dich durch diesen Prozess zu kämpfen, lohnt sich ein Blick auf Alternativen, die besser auf Soldaten zugeschnitten sind.

Private Pflegeversicherung: Die bessere Wahl?

Eine private Pflegeversicherung kann für Soldaten oft die klügere Lösung sein:

  • Kostenersparnis: Monatlich günstigere Beiträge als bei der AOK bei gleicher Leistung.
  • Zukunftsabsicherung: Eine Anwartschaft für die Krankenversicherung sichert dir Vorteile und Flexibilität für deine Berufs- und Krankenversicherungswahl nach der Dienstzeit.
  • Weniger Aufwand: Da der Beitrag automatisch anhand des Alters und Gesundheitszustands kalkuliert wird, sparst du dir den Aufwand, deine Gehaltsabrechnung zur AOK zu senden, damit diese die Beiträge anheben kann.

In meiner Funktion als Disziplinarvorgesetzter bei der Bundeswehr habe ich häufiger beobachtet, dass Soldaten hohe Rückforderungen von gesetzlichen Krankenversicherung wie der AOK erhalten haben, weil sie vergessen haben, ihr aktuelles Gehalt anzugeben. Der Beitrag wird dann auch rückwirkend für mehrere Jahre und Beförderungen + Erfahrungsstufenwechsel fällig. Dieser ,,Fehler“ kann mit einer privaten Pflege nicht passieren – eine Sorge weniger.

Möchtest du wissen, wie viel du sparen kannst? Nutze unseren kostenlosen Pflegepflichtvergleich für Soldaten. In unter einer Minute bekommst du eine Aufschlüsselung.

Fazit: Informiere dich und triff eine kluge Entscheidung

Die AOK mag für viele Zivilisten passen, aber für Soldaten ist sie oft nicht die beste Wahl. Der Prozess ist etwas tricky, und es gibt Alternativen, die dir Zeit, Geld und Nerven sparen. Nutze deine freie Wahlmöglichkeit und schau dir unbedingt auch die Vorteile einer privaten Pflegeversicherung an.

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Pflegepflichtversicherung als Soldat nachträglich? Warum viele Soldaten keine Pflegepflichtversicherung haben – und wie du Probleme vermeidest https://bundeswehr-pflegepflicht.de/pflegepflichtversicherung-soldat-rueckwirkend https://bundeswehr-pflegepflicht.de/pflegepflichtversicherung-soldat-rueckwirkend#respond Thu, 03 Apr 2025 17:18:21 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3317 Warum haben eigentlich so viele Soldaten auf Zeit keine Pflegepflichtversicherung, obwohl sie gesetzlich vorgeschrieben ist? Erst heute hat sich wieder ein fremdes Maklerbüro bei uns gemeldet. Der Kunde (Soldat) hat seit über 1,5 Jahren keine Pflegeversicherung mehr. Ob wir da mit unserer Erfahrung im Soldatenmarkt vielleicht weiterhelfen könnten… Der nächste Kracher, auch in 2025 passiert: […]

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Warum haben eigentlich so viele Soldaten auf Zeit keine Pflegepflichtversicherung, obwohl sie gesetzlich vorgeschrieben ist?

Erst heute hat sich wieder ein fremdes Maklerbüro bei uns gemeldet. Der Kunde (Soldat) hat seit über 1,5 Jahren keine Pflegeversicherung mehr. Ob wir da mit unserer Erfahrung im Soldatenmarkt vielleicht weiterhelfen könnten…

Der nächste Kracher, auch in 2025 passiert:

Soldat, SaZ 13, scheidet aus der Bundeswehr aus. Pflegepflichtversicherung? Hat er nicht. Nie abgeschlossen.

Diese unglaublichen Fälle häufen sich leider und deshalb möchte ich in diesem Artikel einmal die häufigsten Gründe beleuchten, warum Soldaten ggf. keine Pflegeversicherung (mehr) haben. Basierend auf meinen Erfahrungen als ehemaliger Offizier in der Bundeswehr und der Beratungspraxis unseres Teams.

Die zwei Hauptgründe für die fehlende Pflegepflicht im Fokus

  1. Soldat wusste es einfach nicht
    Viele Soldaten sind sich nicht bewusst, dass die Pflegepflichtversicherung für sie verpflichtend ist. Das ist oft auch ein Versäumnis der Vorgesetzten, denn die Aufklärung und Kontrolle sollte Teil des Führungsprozesses sein. Leider erfährt man dann erst an der Raucherinsel oder beim Dienstzeitende: „Oh, ich habe gar keine!“ Das kann richtig teuer werden – wir hatten Fälle, in denen Soldaten nach 13 Jahren Dienstzeit über 5.000 € nachzahlen mussten, weil sie zurück in die gesetzliche Pflegeversicherung mussten.
  2. Beiträge wurden nicht gezahlt
    Der zweite Grund ist, dass Soldaten zwar eine private Pflegepflichtversicherung abgeschlossen haben – was übrigens sehr sinnvoll ist, da du Geld sparst und eine Anwartschaft für die Krankenversicherung sichern kannst –, aber die Beiträge nicht bezahlt wurden. Wenn das Konto nicht gedeckt ist, versucht der Versicherer mehrfach abzubuchen. Klappt das nicht, kündigt er ggf. die Anwartschaftsversicherung, und weil die Pflegepflicht daran gekoppelt ist, fällt sie ebenfalls weg. Das Problem? Niemand merkt es – bis zum Dienstzeitende.

Das böse Erwachen als Soldat am Dienstzeitende ohne Pflegeversicherung

Stell dir vor: Du willst nach der Bundeswehr in eine neue Krankenversicherung – egal ob gesetzlich oder privat. Dann kommt automatisch die Frage: „Zeig uns mal deinen Nachweis über die Pflegeversicherung.“

Wenn du die Beiträge jahrelang nicht gezahlt hast, gibt’s kein Zurück. Du musst nachzahlen, und on top droht ein Ordnungsgeld in Höhe von mehreren Tausend Euro. Der Versicherer DARF dich nämlich vorher nicht aufnehmen. Das ist kein Spaß! Ebenso haben wir auch immer wieder Soldaten am Dienstzeitende, die bei der Krankenversicherung nach der Bundeswehr abgelehnt werden, weil sie negative Schufa-Einträge haben. Neben Vorerkrankungen ist das leider ein häufiger Ablehnungsgrund – ein sogenannter Bonitätstreffer.

Beispiel aus der Praxis: Ein Soldat dachte, er sei clever, indem er die Beiträge „spart“. Die Bundeswehr hatte den Nachweis in SAP akzeptiert, aber beim Dienstzeitende kam raus: Keine Versicherung.
Ergebnis? Hohe Nachzahlungen und jede Menge Papierkram. Kein schöner Start ins Zivilleben. Dass er am Disziplinarverfahren vorbeigeschrammt ist, ist noch Glück im Unglück.

Pflegepflichtversicherung als Soldat rückwirkend abschließen

Unter bestimmten Voraussetzungen können wir Soldaten helfen, die Pflegepflichtversicherung rückwirkend, d.h. nachträglich, abzuschließen. Bitte nimm dazu Kontakt mit uns auf. Je näher du am Dienstzeitende bist, desto herausfordernder wird es. Aber auch diese Fälle haben wir bereits gelöst.

Meine Erfahrung: Jetzt handeln, Probleme beim Dienstzeitende sparen

Mein Appell an dich: Kümmere dich rechtzeitig um deine Pflegepflichtversicherung – egal ob du selbst betroffen bist oder jemanden kennst. Die Strategie „Das merkt schon keiner“ geht nicht auf. Es kommt immer raus, und die Folgen sind teuer und nervenaufreibend.

  • Check deine Situation: Hast du eine Pflegepflichtversicherung für Soldaten? Sind die Beiträge aktuell?
  • Private Option nutzen: Eine private Pflegepflichtversicherung spart dir Geld und sichert deine Anwartschaft für eine kostengünstige private Krankenversicherung nach der Bundeswehrzeit.
  • Hilfe holen: Wenn du unsicher bist, melde dich bei uns – wir klären das für dich.

Fazit: Sei schlauer

Die Pflegepflichtversicherung ist kein Thema, das du als Zeitsoldat ignorieren solltest. Informiere dich, zahle deine Beiträge und spare dir Ärger am Dienstzeitende. Schau dir unsere verlinkten Ressourcen an, und wenn du Fragen hast, kontaktiere uns direkt.

Du willst mehr Tipps? Abonniere unseren YouTube-Kanal für mehr Bundeswehrerfahrungen und Tipps zu Versicherungen und Vorsorge für Zeitsoldaten.

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Masterplan für SaZ nach dem Dienstzeitende bei der Bundeswehr https://bundeswehr-pflegepflicht.de/job-nach-bundeswehr https://bundeswehr-pflegepflicht.de/job-nach-bundeswehr#respond Sun, 23 Mar 2025 13:13:12 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3309 Was Soldaten auf Zeit nach der Bundeswehr tun sollten Was mache ich nach der Bundeswehr? Diese Frage bekommen wir immer wieder in den Kommentaren zu den Videos für ausscheidende Zeitsoldaten. Es gibt viele Wege, die man nach der Bundeswehr einschlagen kann, aber nur einer spart dir wirklich Zeit, Geld und Nerven. In diesem Beitrag verrate […]

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Was Soldaten auf Zeit nach der Bundeswehr tun sollten

Was mache ich nach der Bundeswehr?

Diese Frage bekommen wir immer wieder in den Kommentaren zu den Videos für ausscheidende Zeitsoldaten.

Es gibt viele Wege, die man nach der Bundeswehr einschlagen kann, aber nur einer spart dir wirklich Zeit, Geld und Nerven. In diesem Beitrag verrate ich dir meinen Masterplan für das Dienstzeitende – basierend auf meinen eigenen Erfahrungen als ehemaliger Soldat auf Zeit und Hauptmann d.R.

In diesem Artikel erfährst du:

  • Warum ein Praktikum während der Dienstzeit der wichtigste erste Schritt ist
  • Wieso du nicht sofort in einen Job springen solltest
  • Wie du mit einer Weiterbildung über den BFD Zeit, Geld und Flexibilität gewinnst
  • Welche Rolle die private Krankenversicherung spielt und wie du dadurch sparst
  • Den klugen Fahrplan für deinen erfolgreichen Übergang in das zivile Leben

Tipp: Wenn du lieber Videos schaust, gibt es auf unserem YouTube-Kanal Bundeswehr-Pflegepflicht ein passendes Video zu diesem Thema, in dem ich dir den Masterplan im Detail erkläre.

Praktikum während der Dienstzeit: Dein erster Schritt in die richtige Richtung

Der wichtigste erste Schritt ist ein Praktikum, das du noch während deiner Dienstzeit absolvieren solltest. Stürze dich nicht kopfüber in einen neuen Job oder eine Ausbildung, ohne vorher zu wissen, ob dieser Bereich wirklich zu dir passt. Ein Praktikum gibt dir die Chance, einen realistischen Einblick in den Job zu bekommen, herauszufinden, ob du dich dort wohlfühlst und ob du eine Zukunft darin siehst.

Viele unterschätzen, wie wichtig es ist, in einen Beruf „reinzuschnuppern“, bevor man sich langfristig bindet. Ziel ist es, dass du dich für einen Weg entscheidest und diesen dann auch verfolgst – ohne ständig umschwenken zu müssen. Denn je öfter du dich umentscheidest, desto mehr Zeit (und Geld) verlierst du durch deine Übergangsgebühren.

Meine Erfahrung aus der Praxis in der Funktion als Disziplinarvorgesetzter:


Viele Soldaten klammern sich irgendwann an eine Idee, was sie nach dem Bundeswehr-Dienstzeitende vorhaben.

Allerdings kommt dann innerhalb weniger Tage in diesem Job das böse Erwachen und man muss sich wieder neu orientieren. Daher sollte man lieber innerhalb eines Praktikums Erfahrungen sammeln, bevor man sich auf den falschen Pfad beginnt. Ich habe viele Soldaten erlebt, die sich nochmal umorientiert haben, obwohl sie Monate oder sogar Jahre lang noch während ihrer aktiven Dienstzeit dachten, dass sie nach dem Dienstzeitende einen bestimmten Job einschlagen wollten. Das Praktikum ist da wirklich Gold wert.

Wieso du nicht sofort in einen Job gehen solltest

Ein häufiger Fehler ist, direkt nach der Bundeswehr in ein Angestelltenverhältnis zu wechseln, ohne einen festen Plan zu haben.

Klar, du bekommst gleich Geld und deine Übergangsgebühren noch on top – das klingt verlockend. Aber du vergisst dabei, dass du wertvolle Weiterbildungsmöglichkeiten über den BFD (Berufsförderungsdienst) verlierst. Weiterbildung führt zu höherer Qualifikation, und wer höher qualifiziert ist, verdient langfristig mehr Geld.

Besser ist es, die Weiterbildung über den BFD zu nutzen. So qualifizierst du dich weiter, kommst langsam in eine neue Struktur und hast Zeit, dich zu orientieren. Währenddessen bekommst du 100 % deiner letzten Dienstbezüge als Übergangsgebühren – eine Luxussituation, die du nutzen solltest.

Wusstest du schon? Mit dem DZE-Rechner kannst du ganz einfach berechnen, wie hoch deine Übergangsgebührnisse sind.

Der Vorteil der Weiterbildung: Mehr Geld, mehr Freiraum und Zeitgewinn

Wenn du direkt in einen Job gehst, arbeitest du vielleicht 40 Stunden die Woche und hast danach weder Zeit noch Energie für eine Weiterbildung. Mit dem Cut nach der Bundeswehr hast du die perfekte Gelegenheit, einen Orientierungshalt einzulegen und in Ruhe herauszufinden, wohin deine Reise gehen soll.

Während deiner BFD-Weiterbildung bekommst du 100 % deiner Übergangsgebühren und kannst dich in Ruhe weiterqualifizieren. Das ist nicht nur finanziell attraktiv, sondern gibt dir auch die Flexibilität, den richtigen Weg für dich zu finden. Außerdem lernst du z.B. an den Bundeswehrfachschulen auch Absolventen kennen und hast mehr Orientierung, welche Arbeitgeber für dich relevant sind.

Wer direkt nach dem DZE in einen Job startet, ist oftmals etwas ,,unterinformiert“, gerade was langfristige Jobchancen und Gehaltsmöglichkeiten angeht.

Private Krankenversicherung: Spare Hunderte Euro im Monat

Ein weiterer riesiger Vorteil: Während du 100 % deiner Übergangsgebühren beziehst (z. B. in einer Vollzeitbildungsmaßnahme wie einem Studium oder einer Berufsausbildung), kannst du als ehemaliger Soldat in die private Krankenversicherung wechseln. Dort sparst du mehrere Hundert Euro im Monat im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung – und das bei besseren Leistungen. Ein häufiger Irrglaube ist, dass du dann in der PKV ,,gefangen“ bist, das stimmt allerdings nicht. Wenn du als Soldat eine Pflegepflichtversicherung mit Anwartschaft abgeschlossen hast, kannst du sogar deine Anwartschaft aktivieren und verzichtest auf eine Gesundheitsprüfung.

Private Krankenversicherung bedeutet für dich als ehemaligen Soldaten: Mehr Geld auf deinem Konto, das du für deine Zukunft nutzen kannst. Schon innerhalb eines Jahres summiert sich das zu Tausenden Euro Ersparnis – keine Steuererstattungen sondern bares Geld auf dem Konto.

Tipp: Schau dir unseren Krankenversicherungscheck nach der Bundeswehr an, um zu prüfen, ob das auch für dich Sinn macht.

Der Masterplan: Erst Weiterbildung, dann der Job

Der kluge Weg für die meisten Soldaten ist: Erst Weiterbildung, dann der Job. Warum? Weil du dich so höher qualifizierst und ein besseres Einstiegsgehalt aushandeln kannst. Umgekehrt – erst Job, dann Weiterbildung – ist schwieriger und wirkt im Lebenslauf nicht so gradlinig.

Nutze die Zeit nach der Bundeswehr, um dich in einer Weiterbildungsmaßnahme zu orientieren und dich auf das zivile Leben vorzubereiten. Du hast den Freiraum, dich zu akklimatisieren, und bekommst dabei noch gutes Geld.

Dein Fahrplan nach der Bundeswehr:

  1. Praktikum während der Dienstzeit: Finde heraus, was zu dir passt.
  2. Weiterbildung über den BFD: Qualifiziere dich weiter und sichere dir 100 % Übergangsgebühren.
  3. Private Krankenversicherung: Spare Geld während deiner Übergangszeit.
  4. Dann der Job: Starte höher qualifiziert in dein Angestelltenverhältnis oder starte im Öffentlichen Dienst.

Wenn du diesen Masterplan befolgst, hast du einen klaren Vorteil gegenüber denen, die ständig den Job wechseln oder sich umorientieren müssen und dabei Zeit und Geld verlieren.

Häufige Fragen zum Übergang nach der Bundeswehr

Wie viel Geld bekomme ich während der BFD-Weiterbildung?
Während deiner BFD-Weiterbildung erhältst du 100 % deiner letzten Dienstbezüge als Übergangsgebühren. Mit dem DZE-Rechner kannst du das genau berechnen.

Warum sollte ich nicht sofort nach der Bundeswehr arbeiten gehen?
Wenn du direkt arbeitest, verlierst du die Chance auf Weiterbildung und damit auf ein höheres Einstiegsgehalt. Zudem hast du weniger Zeit, dich ordentlich zu orientieren, was aus unserer Praxiserfahrung die meisten Soldaten unbedingt brauchen.

Was bringt mir die private Krankenversicherung während einer Weiterbildungsmaßnahme?
Du sparst Hunderte Euro im Monat und hast bessere Leistungen – ein finanzieller Vorteil, den du nicht unterschätzen solltest. Nach der Übergangszeit hast du bei der Krankene

Was ist, wenn ich mich nicht weiterbilden möchte?
Dann gehst du direkt in den Job, aber du lässt Geld und Qualifikation liegen. Langfristig ist die Weiterbildung unserer jahrelangen Erfahrung nach der deutlich bessere Weg. Du kannst natürlich auch nach einigen Monaten im Job nochmal eine Weiterbildung starten, allerdings ist hier die Hürde höher als direkt nach dem DZE.

Fazit: Nutze deinen Vorteil als Soldat

Als Soldat hast du nach der Bundeswehr großartige Möglichkeiten: Übergangsgebühren, Weiterbildung und die Chance, dich in Ruhe zu orientieren. Nutze diese Zeit klug, um dich weiterzuentwickeln und dich und deine Liebsten finanziell abzusichern.

Vermeide den Fehler, direkt ins kalte Wasser zu springen, ohne zu wissen, ob der Job zu dir passt oder weil du darüber etwas Gutes gehört hast. Mit dem Masterplan – Praktikum, Weiterbildung, private Krankenversicherung und dann der Job – bist du bestens gerüstet für deine Zukunft.

Du möchtest mehr wissen? Schau dir unsere DZE-Checkliste an – sie hilft dir, alles Wichtige für dein Dienstzeitende zu organisieren.

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Check: Rentenanspruch nach der Bundeswehr für Soldaten auf Zeit https://bundeswehr-pflegepflicht.de/rentenanspruch-nach-der-bundeswehr https://bundeswehr-pflegepflicht.de/rentenanspruch-nach-der-bundeswehr#respond Tue, 04 Mar 2025 15:29:04 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3213 Rentenansprüche für Soldaten auf Zeit – was du wirklich wissen musst Sobald du dich als Soldat auf Zeit mit deinem Dienstzeitende beschäftigst, Die Rentenlücke ist in aller Munde. Wer sich mit seiner Altersvorsorge beschäftigt, stolpert schnell über die Frage: „Reicht das, was ich später aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekomme, zum Leben aus?“ Gerade Soldaten auf […]

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Rentenansprüche für Soldaten auf Zeit – was du wirklich wissen musst

Sobald du dich als Soldat auf Zeit mit deinem Dienstzeitende beschäftigst,

Die Rentenlücke ist in aller Munde. Wer sich mit seiner Altersvorsorge beschäftigt, stolpert schnell über die Frage: „Reicht das, was ich später aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekomme, zum Leben aus?“

Gerade Soldaten auf Zeit (SaZ) sind oft unsicher, da sie während ihrer Dienstzeit keine eigenen Beiträge in die Sozialversicherung einzahlen. Tatsächlich ist die Lage aber besser, als viele denken – nicht zuletzt durch die sogenannte Nachversicherung. Nachfolgend möchte ich dir aus meiner Erfahrung als ehemaliger Soldat auf Zeit und Hauptmann d.R. berichten.

In diesem Beitrag erfährst du:

• Wie die Rentensituation für Zeitsoldaten grundlegend aussieht

• Antwort auf: Wie hoch ist der Rentenanspruch für Zeitsoldaten nach der Bundeswehr?

• Wie die Bundeswehr deine Rentenansprüche als SaZ nachträglich erhöht

• Welche konkreten Beträge und Vorteile dadurch entstehen

• Warum du als Soldat trotzdem zusätzlich vorsorgen solltest

Tipp: Wenn du alle Inhalte lieber in Videoform sehen willst, gibt es auf meinem YouTube-Kanal Bundeswehr-Pflegepflicht ein passendes Video zur Rente der Soldaten auf Zeit, in dem ich dir die gesamte Thematik im Detail erkläre und auch konkrete Zahlen zeige.

$ Rentenanspruch nach Bundeswehr Dienstzeitende (wow!) - so funktioniert's für SaZ

Zeitsoldaten und ihre (Nicht-)Einzahlung in die Rentenkasse

Der demografische Wandel führt dazu, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentner finanzieren müssen. Das betrifft nicht nur die zivile Bevölkerung, sondern genauso Soldaten.

Während Angestellte regelmäßig einen Rentenbescheid erhalten und genau wissen, mit welcher Summe sie zum Renteneintritt ungefähr rechnen können, müssen sich Zeitsoldaten dieses Wissen während ihrer aktiven Dienstzeit selbst erarbeiten – denn als Soldat auf Zeit zahlst du keine Sozialversicherungsbeiträge (z. B. Renten- oder Arbeitslosenversicherung).

Dadurch bleibt dir während der Dienstzeit meist deutlich mehr Netto übrig als vergleichbaren Arbeitnehmern in der freien Wirtschaft. 🎉🪩

Doch wie sieht’s dann nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr zum Dienstzeitende aus? Stehst du als Soldat auf Zeit ohne Rente da? Zum Glück nicht!

Wieso Soldaten beim Gehalt kaum Abzüge haben – und was das für deine Rente bedeutet

Keine Sozialabgaben während der Dienstzeit

Anders als Angestellte zahlst du als Zeitsoldat keine Renten-, Arbeitslosen- oder Krankenversicherungsbeiträge. Das führt zu einem höheren Netto im Vergleich zu ähnlich qualifizierten Personen in zivilen Berufen.

Freie Heilfürsorge statt Krankenversicherung

Als Zeitsoldat genießt du unentgeltliche truppenärztliche Versorgung, was bei normalen Arbeitnehmern durch Krankenkassenbeiträge abgedeckt wird. Erst nach der Dienstzeit musst du dich um die Krankenversicherung nach der Bundeswehr kümmern, wenn kein Anspruch mehr auf freie Heilfürsorge besteht.

Nachversicherungspflicht in der Rentenkasse nach Dienstzeitende

Endet deine Zeit bei der Bundeswehr, überprüft das Bundesverwaltungsamt rechtzeitig vor dem Dienstzeitende automatisch, ob du Anspruch auf eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung hast. Du musst dafür u. a. sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein oder in die Selbstständigkeit gehen. Eine Verbeamtung wiederum schließt die Nachversicherung meist aus, da der Bund dir ja ansonsten Rente und Pension zahlen müsste.

Wenn du Anspruch auf die Nachversicherung hast, bedeutet das unterm Strich für dich: Deine Bruttobezüge während der Dienstzeit werden rückwirkend in die Rentenversicherung nachgezahlt – und zwar inklusive eines fiktiven Aufschlags von 20 %. Der Staat berücksichtigt damit, dass du außerhalb der Bundeswehr für dieselbe Arbeit in der Regel mehr verdienen (und daher höhere Rentenansprüche generieren) würdest, weil zivile Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ja Sozialversicherungsbeiträge zahlen und entsprechend mehr verdienen müssen, um das selbe Netto wie ein Soldat zu erhalten.

Nachfolgend zeige ich dir die Unterschiede von Soldaten und zivilen Arbeitnehmern anhand konkreter Beispiele.

Tipp: 👀 👉 Hier kannst du bei uns als Soldat dein aktuelles Gehalt berechnen.

Gehaltsvergleich Soldat auf Zeit vs. Zivilist bei gleichem Bruttogehalt

Hauptmann A11 und E-Stufe 5Zivile Führungskraft
Lohnsteuerklasse1, ledig, keine Kinder1, ledig, keine Kinder
Bruttogehalt4853€4853€
RentenversicherungKeine während aktiver Dienstzeit451,33€
KrankenversicherungKeine da freie Heilfürsorgegesetzliche KV 354,27€
Pflegeversicherung40€
(private Pflegepflichtversicherung Soldaten)
gesetzliche Pflegeversicherung 116,47€
ArbeitslosenversicherungKeine während aktiver Dienstzeit63,09€
Lohnsteuer1066€777,25€
Nettogehalt3787 €3090,59€
Gehaltsvergleich: Der Soldat auf Zeit und der zivile Arbeitnehmer erhalten bei gleichem Bruttogehalt deutlich unterschiedliche Nettogehälter.

In diesem Beispiel hat der Soldat also bei gleichem Bruttogehalt fast 700€ mehr auf dem Konto, da bis auf Lohnsteuer und Pflegepflichtversicherung keine weiteren Abzüge entstehen. Da Soldaten während ihrer aktiven Dienstzeit in die private Pflegepflichtversicherung einzahlen können, ergibt sich auch hier eine monatliche Ersparnis von fast 80€.

Was müsste ein Soldat auf Zeit als Zivilist brutto für das gleiche Nettogehalt verdienen?

Hauptmann A11 und E-Stufe 5Zivile Führungskraft
Lohnsteuerklasse1, ledig, keine Kinder1, ledig, keine Kinder
Bruttogehalt4853€6240,80€
RentenversicherungKeine während aktiver Dienstzeit580,39€
KrankenversicherungKeine da freie Heilfürsorgegesetzliche KV 471,32€
Pflegeversicherung40€
(private Pflegepflichtversicherung Soldaten)
gesetzliche Pflegeversicherung 132,30€
ArbeitslosenversicherungKeine während aktiver Dienstzeit81,13€
Lohnsteuer1066€1188,66€

Nettogehalt3787 €3787€

Gehaltsvergleich: Um das gleiche Nettogehalt von 3787€ zu verdienen, müsste der Soldat auf Zeit als ziviler Arbeitnehmer ein Bruttogehalt von 6240,80€ erhalten.

Darum hebt die Bundeswehr das Gehalt der Zeitsoldaten fiktiv um 20% an

In den konkreten Beispielen hast du gut sehen können, dass der zivile Arbeitnehmer etwa 30% mehr verdienen muss, um dasselbe Nettogehalt zu erhalten wie der Hauptmann. Das Bruttogehalt des Soldaten auf Zeit beträgt ca. 80% des Bruttogehalts eines vergleichbaren zivilen Arbeitnehmers.


Am Ende der Dienstzeit schaut sich das Bundesverwaltungsamt jedes einzelne Jahr der Dienstzeit eines Soldaten an und hebt das Bruttogehalt um 20% an. Dies ist dann die neue Bemessungsgrundlage für die Nachversicherung in der Rentenkasse und entsprechend zahlt die Bundeswehr den neu errechneten Betrag in der Rentenkasse nach.

Wichtig zu wissen:
Seit dem 1. Januar 2021 sind auch die berechneten Übergangsgebührnisse rentenversicherungspflichtig. Bezieht ein ehemaliger Zeitsoldat also während dieses Zeitraums weitere beitragspflichtige Einkünfte (z. B. aus einem zivilen Job), verringert sich sein Rentenversicherungsbeitrag entsprechend. Daher müssen die Einkünfte dem zuständigen BVA auch regelmäßig mitgeteilt werden.

So funktioniert die Rentennachversicherung für Soldaten auf Zeit

1. Mitteilung über das Dienstzeitende

Rund 3–6 Monate vor deinem Ausscheiden erhältst du vom Bundesverwaltungsamt Post mit dem Hinweis, dass deine Dienstzeit bald endet, die sog. Mitteilung über die Beendigung des Dienstverhältnisses. In diesem „Paket“ sind diverse Formulare enthalten, die du ausfüllen musst. Unter anderem zu deinem Vorhaben nach der Bundeswehr, zu deiner geplanten Wiedereingliederung und zu deiner Krankenversicherungssituation nach der Bundeswehr.

2. Ermittlung der rentenrelevanten Einkünfte

In einem Bescheid wird aufgelistet, was du in jedem Dienstjahr bei der Bundeswehr verdient hast. Darauf werden pauschal 20 % aufgeschlagen, um die fiktiven Bruttobezüge zu ermitteln. Diese Zahlen kannst du 1:1 nachvollziehen und zum Beispiel auch mit deinen BVA-Mitteilungen oder Lohnsteuerbescheiden abgleichen. Es werden auch Zulagen, Familienzuschläge, Auslandszuschläge und Erfahrungsstufen berücksichtigt.

3. Einspruchsfrist & Weitergabe an die Rentenkasse

Stimmt alles, werden die Daten an deine zuständige Rentenkasse weitergeleitet. Die Bundeswehr zahlt dann einen größeren Betrag (mitunter 100.000 € und mehr, je nach Dienstzeit und Dienstgrad) direkt in die gesetzliche Rentenkasse ein.
Wenn du mit dem Gedanken spielst, in den öffentlichen Dienst zu wechseln oder die Wiedereingliederungssituation noch nicht ganz klar ist, kann die Nachversicherung in der Rentenkasse gegebenenfalls etwas andauern, da die Bundeswehr eine Doppelversicherung (Pension und gesetzliche Rentenkasse) natürlich vermeiden möchte.

4. Rentenbescheid nach der Bundeswehr

Schließlich bekommst du nach dem Dienstzeitende von der Rentenkasse einen Bescheid über deine neuen Rentenansprüche. Darin wird u. a. deine voraussichtliche monatliche Altersrente genannt. Oft dauert es insgesamt einige Monate, bis der Rentenbescheid nach der Bundeswehr vorliegt.

Konkretes Beispiel mit Zahlen: Hauptmann nach 13 Jahren Dienstzeit

In meinem konkreten Beispiel (13 Jahre Dienstzeit als Offizier) lag das monatliche Netto in aktiven Zeiten bei rund 4.000 €, da praktisch keine Sozialabgaben anfielen (wie im Beispiel oben gezeigt). Mit Dienstgrad A 11 und diversen Zulagen konnte ich so bereits in jungen Jahren ein hohes Einkommen erzielen.

Nach meinem Ausscheiden aus der Bundeswehr und der Nachversicherung wurden:

Über 115.000 € an die Rentenkasse überwiesen

• Dadurch ergibt sich für mich ein aktueller Rentenanspruch (wenn ab sofort nicht mehr ins System eingezahlt würde) von rund 626 € monatlich im Alter

• Wer weiterhin in einer gut bezahlten, sozialversicherungspflichtigen Stelle arbeitet, kann die Rentenansprüche noch deutlich steigern. Weitere Informationen auch zu einer Erwerbsminderungsrente nach der Bundeswehr erwähne ich im Video.

Wichtig: Wenn du nach der Bundeswehr gar nicht weiterarbeitest oder dich direkt selbstständig machst (und keine freiwilligen Beiträge mehr zahlst), wirst du nach heutigem Stand ungefähr den genannten Betrag als Altersrente erwarten können.

Warum als Soldat die private Altersvorsorge sinnvoll ist

Obwohl die Nachversicherung für Zeitsoldaten ein großer Pluspunkt ist, reicht die gesetzliche Rente oft nicht aus, um den bisherigen Lebensstandard zu halten. Im Bescheid der Rentenkasse wird meist sogar ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine Versorgungslücke entstehen kann.

Gerade weil das Nettogehalt der Soldaten höher ist als bei zivilen Arbeitnehmern, muss man den ggf. höheren Lebensstandard berücksichtigen, der auch im Alter zu halten wäre.

Gründe für eine ergänzende Vorsorge:

Längere Rentenbezugsdauer: Durch steigende Lebenserwartung wächst das Risiko, dass die gesetzliche Rente allein nicht alle Ausgaben bei deinem Lebensstandard deckt.

Ungewisse Rentenentwicklung: Das gesetzliche Rentenalter wird sich voraussichtlich weiter erhöhen. Wer heute um die 30 ist, wird wohl kaum mit 67 in Rente gehen können. Ebenso ist das Rentensystem durch den demographischen Wandel und weniger Beitragszahlern ohnehin fragil.

Inflation und Lebenshaltungskosten: Was heute noch als auskömmlicher Betrag erscheint, kann in 20 oder 30 Jahren zu wenig sein, um alle Kosten zu decken. Allein wenn man nur die Preisinflation der letzten Jahre berücksichtigt und wie viele Menschen Probleme haben, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Mögliche Optionen:

Private Rentenversicherung

Betriebliche Altersvorsorge (falls du in ein Unternehmen wechselst)

Riester- oder Rürup-Rente (je nach persönlicher Einkommenssituation)

Aktien & ETFs als langfristige Anlage

Häufige Fragen zur Rente von Soldaten auf Zeit

Wie funktioniert die Einzahlung der Bundeswehr in die Rentenkasse?

Sobald feststeht, dass du nach deinem Dienstzeitende in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (oder in die Selbstständigkeit) wechselst, wird dein reales Bruttogehalt für jedes Dienstjahr um 20 % erhöht. Auf diese fiktive Summe zahlt die Bundeswehr für dich die Rentenbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) nachträglich in die Rentenkasse ein.

Wann erfolgt die Nachversicherung für Soldaten in der Rentenkasse?

Die eigentliche Nachversicherung findet nach deinem Ausscheiden statt. Du bekommst etwa 3–6 Monate vor Dienstzeitende Post vom Bundesverwaltungsamt. Sobald deine Daten geprüft und an die Rentenkasse weitergeleitet wurden, erfolgt die Zahlung. Einige Monate später erhältst du deinen neuen Rentenbescheid von der Deutschen Rentenversicherung.

Beispiel: So hoch ist der Rentenanspruch nach der Bundeswehr

Im obigen Beispiel (13 Jahre Zeitsoldat, Hauptmann A 11) wurden über 115.000 € nachgezahlt. Das ergibt einen monatlichen Rentenanspruch (wenn nicht weiter eingezahlt wird) von rund 626 €. Mit einer anschließenden sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung kann dieser Wert natürlich noch weiter ansteigen.

Was passiert, wenn ich nach der Bundeswehr in den öffentlichen Dienst wechsle?

Wenn du direkt in den öffentlichen Dienst wechselst und eine Verbeamtung anstrebst, hast du nicht automatisch Anspruch auf eine Nachversicherung. Die Logik dahinter: Der Staat möchte nicht doppelt zahlen – einmal für die Rentenversicherung und einmal für die spätere Pension. Deshalb wird die Nachversicherung bei Verbeamtung in den meisten Fällen nicht gewährt. Es kann aber auch Minderungsbeiträge geben. Am besten sprichst du diese Spezialfälle mit deinem zuständigen BFD- und BVA-Berater ab. Meiner Erfahrung nach kann der Sozialdienst hier weniger weiterhelfen, wenn es um Ausnahmefälle geht.

Wie viele Rentenpunkte durch die Bundeswehrzeit erwirtschaftet?

Die Rentenpunkte ergeben sich aus deinen beitragspflichtigen Einnahmen (einschließlich der 20 % fiktiven Erhöhung) dividiert durch das Durchschnittseinkommen aller Versicherten in dem jeweiligen Jahr. Die konkrete Punktzahl variiert also je nach Höhe deines Bruttogehalts. In deinem Rentenbescheid werden diese Punkte detailliert aufgelistet, sodass du genau nachverfolgen kannst, was du in jedem Dienstjahr gesammelt hast.

Ist meine Übergangsbeihilfe (Abfindung) zur Einzahlung in die Rentenkasse gedacht?

Nein, das war tatsächlich in der Vergangenheit einmal so gedacht.

Die Übergangsbeihilfe (bzw. Abfindung) dient nicht als Beitrag zur Rentenkasse, sondern soll dir den Übergang in das zivile Berufsleben erleichtern und kurzfristige finanzielle Engpässe überbrücken. Die eigentliche Rentennachversicherung erfolgt unabhängig davon und wird direkt vom Bund an die gesetzliche Rentenversicherung überwiesen. Diesen Betrag kannst du dir auch nicht separat auszahlen lassen, auch wenn es vielleicht schöne wäre.

Fazit: Das Beste aus der Bundeswehrzeit herausholen

Als Soldat auf Zeit profitierst du von einer sehr attraktiven Regelung: Der Staat zahlt dir rückwirkend hohe Summen in die Rentenkasse ein, ohne dass du während der aktiven Dienstzeit entsprechende Beiträge leisten musstest. Damit hast du eine solide Basis für deinen Ruhestand. Allerdings deckt diese Basis meist nicht alle späteren Bedürfnisse ab, wenn du sich verändernde Lebensumstände und die Inflation berücksichtigst.

Gerade weil du als Soldat ein vergleichsweise hohes Nettogehalt hast, solltest du nicht zur sogenannten Lifestyle-Inflation tendieren und deine Lebenshaltungskosten ständig ausweiten, da du im Zivilen rund 20-30% mehr Bruttogehalt verdienen müsstest, um dasselbe Nettoauskommen zu haben.

Wer sich frühzeitig mit privaten Vorsorgestrategien auseinandersetzt, ist klar im Vorteil. Die Kombination aus Rentennachversicherung und einer zusätzlichen Altersvorsorge sorgt dafür, dass du im Ruhestand finanziell entspannter leben kannst.

Mit deinem hohen Nettogehalt während der Bundeswehrzeit kannst du easy Geld für deine Altersvorsorge ansparen, ohne Kompromisse im Lifestyle machen zu müssen. Ein großer Fehler ist, sich zu stark an das hohe Gehalt zu gewöhnen, alles auszugeben und am Ende nach der Dienstzeit mit Anfang 30 ohne nennenswerte Ersparnisse dazustehen.

Hinweis:
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Gehaltserhöhung Soldaten 2026 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/gehaltserhoehung-2026 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/gehaltserhoehung-2026#respond Fri, 21 Feb 2025 17:09:08 +0000 https://bundeswehr-pflegepflicht.de/?p=3187 Update 06.01.2026 – Was Soldaten jetzt wissen müssen Erledigt: Lineare Gehaltserhöhung läuft Die Tarifeinigung wurde auf Soldaten übertragen. Mit den Dezemberbezügen 2025 wurden die ersten Abschlagszahlungen ausgezahlt – inklusive Nachzahlung für April bis November 2025. Die Erhöhungen: Die aktualisierten Besoldungstabellen liegen vor. Unser Besoldungsrechner wird in Kürze aktualisiert. ⏳ Noch offen: Rückwirkende Korrektur der Unterbesoldung […]

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Update 06.01.2026 – Was Soldaten jetzt wissen müssen

Erledigt: Lineare Gehaltserhöhung läuft

Die Tarifeinigung wurde auf Soldaten übertragen. Mit den Dezemberbezügen 2025 wurden die ersten Abschlagszahlungen ausgezahlt – inklusive Nachzahlung für April bis November 2025.

Die Erhöhungen:

  • Ab 1. April 2025: +3,0 % (rückwirkend, bereits ausgezahlt)
  • Ab 1. Mai 2026: +2,8 %

Die aktualisierten Besoldungstabellen liegen vor. Unser Besoldungsrechner wird in Kürze aktualisiert.

⏳ Noch offen: Rückwirkende Korrektur der Unterbesoldung

Das ist das größere Thema – und hier wird es kompliziert.

Hintergrund: Das Bundesverfassungsgericht hat 2020 entschieden, dass die Bundesbesoldung verfassungswidrig zu niedrig ist. Soldaten und Beamte müssen netto mindestens 15% mehr verdienen als Bürgergeld-Empfänger. Besonders betroffen: untere Besoldungsgruppen und kinderreiche Familien.

Was das bedeutet: Rückwirkende Nachzahlungen für bis zu 5 Jahre – geschätzte Kosten laut BMI: 1,2 Milliarden Euro.

Aktueller Stand: Das BMI unter Minister Dobrindt arbeitet an einem Gesetzentwurf. Dieser sollte eigentlich im November 2025 fertig sein. Dann kam am 19. November ein neues BVerfG-Urteil, das Neuberechnungen erzwingt. Neuer Zeitplan: unbekannt. Das BMI sagt nur „zeitnah“.


Update 30.10.Rückwirkende Besoldung Soldaten über fünf Jahre

Die Übertragung auf Bundesbeamte und Versorgungsempfänger verzögert sich weiterhin.

Gehaltserhöhung für Bundesbeamte kommt – rückwirkend für 5 Jahre

Rund 200.000 Bundesbeamte, darunter auch Soldaten, sollen deutlich mehr Gehalt bekommen. Innenminister Dobrindt (CSU) will bis Anfang November einen Gesetzentwurf vorlegen, der eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts von 2020 umsetzt.

Worum geht’s? Die Karlsruher Richter hatten festgelegt: Die Besoldung muss mindestens 15 Prozent über der Grundsicherung liegen. Besonders kinderreiche Familien sollen stärker berücksichtigt werden. Diese Vorgabe wird nun endlich umgesetzt – und zwar rückwirkend über fünf Jahre.

Die Kosten: 1,2 Milliarden Euro auf einen Schlag. Die Erhöhung betrifft nicht nur untere Besoldungsgruppen, sondern auch höhere Gehaltsklassen.

Wann kommt’s? Der Gesetzentwurf soll Mitte November durchs Kabinett, dann geht’s in den Bundestag. Ein früherer Versuch unter Ex-Innenministerin Faeser war am Ampel-Aus gescheitert. Jetzt gibt es laut Gewerkschaften „konkrete Zusagen“ und einen „Durchbruch bei der amtsangemessenen Alimentation“.


Update 23.05.

Bis heute gibt es noch keine Aussage des amtierenden Bundesinnenministers, wann mit einer Übertragung der Tarifeinigung auch auf die Beamtenbesoldung und auf die Versorgungsbezüge der Soldaten zu rechnen ist. Nach Vorlage eines entsprechenden Gesetzesentwurfs muss dieser noch durch den Bundestag gebilligt werden. Entsprechend ist u.U. von einer rückwirkenden Anhebung auszugehen.

Erst heute wurde Alexander Dobrindt eine entsprechende Nachfrage per Abgeordnetenwatch gestellt.


Update 06.04.

Die Tarifeinigung für die Beschäftigen im Öffentlichen Dienst wurde heute bekanntgegeben. Sie gilt jedoch noch nicht für Beamte und Soldaten.


Es ist jedoch davon auszugehen, dass die aktuelle Einigung durch die neue Bundesregierung in ihren Grundzügen auch während der nächsten Besoldungsrunde auf Bundesbeamte und Soldaten übertragen wird. Hier findet ihr die Details, die beschlossen worden sind:

Lohnerhöhungen

  • Ab April 2025: +3 % bzw. mindestens 110 Euro
  • Ab Mai 2026: +2,8 %
  • Laufzeit des Tarifvertrages: insgesamt 27 Monate bis zum 31. März 2027

Zulagen

  • Schichtdienst: Erhöhung von 40 auf 100 Euro monatlich
  • Wechselschichtdienst: Erhöhung von 105 auf 200 Euro monatlich
  • Krankenhäuser: Erhöhung von 155 auf 250 Euro monatlich
  • Alle Zuschläge werden dynamisiert (steigen also bei künftigen Tariferhöhungen prozentual mit)

Auszubildende, Praktikant*innen, dual Studierende

  • Insgesamt 150 Euro mehr: jeweils 75 Euro ab April 2025 und ab Mai 2026

Arbeitszeit

  • Ein zusätzlicher Urlaubstag ab 2027
  • Einführung eines Langzeitkontos
  • Verbesserte Regelungen bei der Gleitzeit

Jahressonderzahlung (13. Monatsgehalt)

  • Kann künftig in bis zu drei freie Tage umgewandelt werden
  • Wird insgesamt erhöht
    • Kommunale Arbeitgeber: einheitlich auf 85 % des Monatsgehalts
    • Bund: zwischen 75 % und 95 % des Monatsgehalts

Gibt es für Soldaten 2025 eine Gehaltserhöhung bzw. Anpassung der Besoldung?

Am 08.01.2025 hat der Bundeskanzler dem Bundestag einen Gesetzesentwurf der Ampelkoalition zur Sicherstellung einer amtsangemessenen Bundesbesoldung und -versorgung vorgelegt.

Der Beginn der Besoldungsrunde für Bundesbeamte wird im Frühjahr 2025 nach der Regierungsbildung erwartet.

Das aktuelle Einkommen mit der noch gültigen Besoldungstabelle der Bundeswehr kann mit unserem Besoldungsrechner für Soldaten 2025 berechnet werden.

Sobald die neuen Besoldungstabellen beschlossen sind, werden wir auch umgehend die Berechnungsgrundlage anpassen.

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